Planungsleitfaden

Einen 24/7 Shop eröffnen: vom Standort zum laufenden Betrieb.

Ein autonomer Store ist kein einzelnes Gerät, sondern das Zusammenspiel aus Standort, Sortiment, Gebäude, Zahlung, Kühlung, Sicherheit und täglichen Betreiberprozessen.

Planung und Umsetzung eines 24/7 Shops
WillCon Store Systems
Von der WILLCon Fachredaktion Aktualisiert am 13. August 2026 Orientierung, keine Rechts- oder Steuerberatung

1. Zielgruppe und Bedarf konkretisieren

Beginnen Sie nicht mit einer Geräteliste. Klären Sie zuerst, wer am Standort zu welchen Zeiten einkauft, welcher Bedarf heute offenbleibt und welchen Durchschnittseinkauf das Sortiment realistisch ermöglicht.

2. Standort technisch und rechtlich prüfen

Fläche, Eigentumsverhältnisse, Zufahrt, Sichtbarkeit, Strom, Datenanbindung, Fundament und Brandschutz gehören in die Vorprüfung. Ob Genehmigungen erforderlich sind, entscheidet die zuständige Behörde anhand des konkreten Vorhabens.

3. Lösung und Sortiment zusammen planen

Container, Automat oder Kombination folgen aus Sortiment und Kundenweg. Frische und Tiefkühlung verändern Energiebedarf und Nachfüllung; altersbeschränkte Waren stellen zusätzliche Anforderungen an Verkauf und Kontrolle.

4. Zahlung, Zutritt und Sicherheit festlegen

Self-Checkout, Kartenzahlung, möglicher Zutritt, Videoüberwachung und Ereignismeldungen müssen als zusammenhängender Ablauf funktionieren. Datenschutz und klare Kundeninformationen gehören von Anfang an dazu.

5. Betrieb vor der Eröffnung testen

Vor dem Start werden Kaufweg, Preise, Belege, Kühlalarme, Tür- und Zahlungsausfälle, Reinigung, Nachfüllung sowie Ansprechpartner getestet. Erst danach beginnt die laufende Optimierung anhand echter Verkaufsdaten.

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